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Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes gemeinnützige GmbH

Jubelnde Lebensretter in Erlangen

Der Blutspendedienst des BRK ehrte die 718 treuesten Blutspender Mittelfrankens

 

Blutspender lassen mit Vorliebe Taten sprechen. Sie retten immer und immer wieder Leben, setzen sich unaufhörlich für andere Menschen ein. Ein solches gesellschaftliches Vorbild ist allen voran Erhard Liebel aus Weißenbrunn im Landkreis Nürnberg. Er hat sage und schreibe 225 Blutspenden in seinem Leben geleistet, dicht gefolgt von Joachim Lasitschka aus Amberg und Eberhard Sperber aus Nürnberg mit jeweils 200 Blutspenden. Wie man das schafft, verrieten die drei Topspender: Indem man regelmäßig spendet, jedes Jahr alle Möglichkeiten ausschöpft und nach den Blutspende-Angeboten Ausschau hält.

 

Anwärter auf ihre Fußstapfen zeigten sich beim gestrigen Ehrungsabend viele: Insgesamt zeichnete der Blutspendedienst des BRK  (BSD) in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen 718 Blutspender aus Mittelfranken  aus, die von 75, über 100, 125, 150, 175, 200 bis hin zu eben 225 Spenden gegeben haben. Sie stammen aus den Kreisverbänden Amberg-Sulzbach (72), Ansbach (184), Erlangen-Höchstadt (47), Forchheim (56), Fürth (30), Neumarkt (122), Neustadt/Aisch-Bad Windsheim (82), Nürnberg-Land (49), Nürnberg-Stadt (20)und Roth-Schwabach (56). Sie haben einzeln 75, 100, 125, 150 bis hin zu 225 Mal Blut gegeben und kommen alle zusammen auf 70.075 Blutspenden.

 

Der BSD veranstaltete für diese unermüdlichen Lebensretter einen ausgefüllten Unterhaltungsabend als herzliches Dankeschön. „Sie, liebe Blutspenderinnen und Blutspender, haben in vielfacher Weise bewiesen, dass Sie Solidarität leben und Verantwortung für Ihre Mitmenschen übernehmen. Ihr Einsatz macht uns stolz, und er trägt dazu bei, dass mit rund 250.000 Aktiven die Blutspende die größte Bürgerinitiative in Bayern ist“, betonte in seiner Eröffnungsrede Georg Götz, der BSD-Geschäftsführer.

 

Anschließend genossen die geladenen Gäste das Abendprogram mit prominenten bayerischen Größen aus Fernsehen, Sport und Comedy. Michael Sporer vom BR moderierte das Event. Daneben beeindruckte Behinderten- und Extremsportler Felix Brunner das Publikum mit seiner bisherigen Lebensgeschichte: Der junge Allgäuer erhielt nach einem schweren Kletterunfall im Jahr 2009 rund 800 Blutkonserven. Seither sitz er im Rollstuhl, ist aber sportlich mindestens genauso aktiv wie vor dem Unfall. Aktuell bereitet er sich als Monoskifahrer auf die Winter-Paralympics 2018 vor. In einem persönlichen Grußwort an die Spender bedankte er sich bei ihnen dafür, dass er überleben konnte. Darüber hinaus sorgte der bayerische Kabarettist Chris Boettcher mit einem Auszug aus seinem aktuellen Bühnenprogramm für mehr als einen Lacher.

 

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